28.01.2019
Stadtumland-Bahn

StuB, warum wieder in der Diskussion??

Im Jahr 2015 gab es einen von den Freien Wählern im Landkreis Erlangen-Höchstadt angestoßenen Bürgerentscheid. Damals sollten Bürgerinnen und Bürger entscheiden, ob ein Ostast der StuB von Erlangen bis Uttenreuth realisiert werden soll.

 

Dieser ist technisch nicht machbar. Die Straßenbahn müsste von Spardorf bis zu den Erlanger Arcaden komplett durch die Siedlungsgebiete und auf der Trasse der jetzt schon überlasteten Straße fahren. Zudem sollte die gesamte Landkreisbevölkerung durch den Haushalt des Landkreises die Maßnahme anteilig mitbezahlen.

Diese und weitere Argumente führten zu einer Ablehnung des StuB-Ostastes durch die Bürgerinnen und Bürger.

Jetzt haben einige Bürgermeister, mit Ausnahme des Kalchreuther Bürgermeisters, die Planung wieder angeregt. Dies, weil es angeblich deutliche höher Nutzerzahlen gäbe.

Was uns eine StuB von Eschenau über Neunkirchen am Brand nach Erlangen bringen soll, ist uns schleierhaft. Die Fahrtzeit wird nicht kürzer als die des Busses sein und ungefähr bei einer Stunde liegen.  DIES IST FÜR HEROLDSBERG KEINE ALTERNATIVE!

Stattdessen brachten wir erneut die deutlichen Defizite der für unsere Orte immens wichtigen Gräfenbergbahn auf den Punkt und forderten alles zu tun, dass diese abgestellt werden.

Mit diesen Argumenten sind wir bei der Abstimmung in der Gemeinderatsitzung am 04.12.2018 kläglich gescheitert. Das Argument die anteiligen Kosten für die Vorstudie betragen nur 1.400 EUR und dies kann man sich locker mal für alle leisten, überwog vor der Erkenntnis, dass der Betrag zum Fenster hinausgeworfen wird.

 

Udo Stammberger

Fraktionsvorsitzender