19.04.2020
Landwirte, Wild- und Nutztiere brauchen jetzt Eure Hilfe

Es gilt: Während der Nutzzeit, also von der Aussaat im Frühjahr bis zur Ernte im Herbst, dürfen landwirtschaftliche und gärtnerisch genutzte Flächen nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Der wilde Weg über die Wiese ist in dieser Zeit nicht erlaubt. Halten sich Hobbysportler, Hundehalter und Ausflügler nicht daran, leiden die Landwirte. Wanderer und Reiter hinterlassen Trampelpfade, die den Landwirten die Arbeit erschweren.„Für Bauern sind Nutzflächen die Existenzgrundlage“, heißt es vom Bayerischen Bauernverband (BBV) dazu. Mit einem „Knigge für Feld und Flur“ versucht der Verband, Verständnis zu schaffen bei Joggern, Radfahrern, Reitern und Spaziergängern. Denn sie nutzen häufig Wege und Flächen, die in erster Linie landwirtschaftlichen Zwecken dienen.

Ein großes Problem für Landwirte sind freilaufende Hunde:„Die Bauernfamilien sind den Hundehaltern dankbar, wenn sie mit ihren Vierbeinern auf den Wegen bleiben. Viele Hundebesitzer sind sich leider nicht bewusst, dass der Hundekot das Erntegut und somit Nahrungs- und Futtermittel verunreinigt. Nach dem Produkthaftungsgesetz ist der Landwirt verantwortlich für die Qualität seiner produzierten Lebensmittel“, meint der BBV.

Wer sich genauer informieren will, kann den Knigge im Internet unter www.information-medien-agrar.de bestellen oder kostenlos herunterladen und lesen.